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Schlechte und zugleich gute Nachrichten...

Ein kurzer Rückblick zu den zwei Europacuprennnen im Norden; Das Erlebnis war grossartig, nur 10 Monate nach meiner schweren Verletzung wieder am Start stehen zu können und das machen was ich am meisten liebe. Das Resultat war weniger positiv, jedoch ich weiss warum und ich weiss woran es gelegen hat. Dies bringt mich weiter und ich nehme die positiven Aspekte aus den beiden Renntagen mit.

 

Die nächste Zeit wird etwas anders als erwartet. Ich muss mich leider einem operativen Eingriff unterziehen. Dabei wird das gesamte Metall in meinem Bein entfernt. Dies ist gerade jetzt, da die Saison startet, sehr schade und enttäuschend. Es ist jedoch auch sehr positiv, da ich danach wirklich wieder komplett schmerzfrei sein sollte und voll angreifen kann, ohne jeglichen Einschränkungen. Nach der Operation werde ich sofort mit der Rehabilitation beginnen und intensiv die Physiotherapie besuchen, sodass ich so rasch als möglich wieder auf den Skiern stehen kann.

Ich bin sehr froh, dass ich die letzten Wochen zu Hause noch intensiv trainieren konnte und ich somit fit diesen Eingriff vornehmen werde.

 

Noch einmal schlafen...

Wow, unglaublich dass ich morgen am 30. November 2018 tatsächlich wieder am Start stehen werde. Ziemlich genau 10 Monate nach meinem Sturz auf der Lenzerheide, werde ich morgen mein 1. Rennen nach der grossen Verletzung wieder bestreiten. 

Ich bin unglaublich dankbar allen die mir dies ermöglicht haben und mich dabei unterstützen. Nach ein paar guten aber sehr anspruchsvollen Trainings auf der Rennpiste, bin ich nun bereit für den ersten Europacupriesenslalom der Saison. Meine Startnummer wird aufgrund der letztjährigen Resultate, sehr gut sein (Top 7), sodass ich eine super Piste vorfinden werde und voll angreifen kann. 
Also Daumen drücken, noch einmal schlafen und schon werde ich die Piste "herunterflitzen"!!!


Bald geht's los!!!

Yuhuuuu, ich kann es kaum erwarten wieder ein Rennen zu bestreiten, aber nun ist es ziemlich fix, dass ich in Sweden Ende November mein erstes Rennen wieder fahren werde. Es wird ein Europacup Riesenslalom sein. Ich liebe den Norden, meine ersten grossen Erfolge habe ich meistens dort gefeiert. Die Natur und die Schneeverhältnisse sind der Wahnsinn. Zudem mag ich die Leute dort und die kleinen Dörfchen sehr.

Bis dorthin sind es jedoch noch ein paar Wochen. Diese Wochen werde ich nochmals für ein intensives Training, sei es auf dem Schnee oder im Kraftraum, nutzen.

Ich war soeben eine Woche zu Hause und konnte auf der Diavolezza bei ziemlich guten Schneeverhältnissen trainieren. Am Nachmittag war ich jeweils langlaufen oder in der Turnhalle. Meiner Meinung nach ist der Langlauf eine sehr gute Abwechslung zum Skitraining.

Nun heisst es nochmals Vollgas in alles Bereichen und dann werde ich bereit sein für den hohen Norden!!

Intensives Training

Sehr intensive Wochen auf dem Schnee liegen hinter mir. Ich verbrachte weitere Tage in Saas Fee auf dem Gletscher bei super Bedingungen. Mir geht es gesundheitlich ziemlich gut, leider habe ich bei einigen Schneeverhältnissen immer noch Schmerzen, dies ist jedoch normal, da ich noch das gesamte Metall in meinem Schienbein habe. Gelegentlich muss ich dieses dann noch entfernen. Das Skitraining läuft jedoch immer besser und ich mache Fortschritte. Vor allem im Riesenslalom, wobei ich Anfangs ziemlich Mühe hatte, funktioniert nun deutlich besser und es geht Schritt für Schritt nach vorne.
Nun war ich gerade eine Woche zu Hause und habe intensiv Kondition trainiert. Neben dem Training hatte ich noch etwas Abwechslung mit einem extrem eindrücklichen Fotoshooting in der wunderschönen Herbstlandschaft im Engadin. Heute Abend, passend zum Weltcupauftakt in Sölden, ist jedoch der erste Schnee gefallen. Sehr gerne wäre ich natürlich in Sölden dabei gewesen, dies war aber nie in meiner Planung und nach einer solch schweren Verletzung musste ich längerfristig denken und einen sauberen Aufbau verfolgen. Hoffentlich stehe ich jedoch schon bald wieder an einem Start, sei es im Weltcup oder im Europacup.