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back to snow

Das anstrengende und intensive Sommertraining im Kraftraum hat nun eine Abwechslung erhalten. Die ersten Skitage auf dem Gletscher im Wallis sind bereits in den Büchern. Ich hatte geniale Tage auf dem Schnee und die Trainings waren extrem effizient. Ein grosser Vorteil ist, dass ich den gleichen Head Coach wie letztes Jahr habe und ich somit direkt an meinen Schwächen und Stärken des letzten Jahres anknüpfen kann. Das Training läuft schon ziemlich gut und ich bin auf dem richtigen Weg. Das Konditionstraining im OYM hat mir ebenfalls sehr gutgetan und ich spüre dadurch auch den Fortschritt auf dem Schnee. Nun war ich nur wenige Tage zu Hause und habe mich gut erholt. Es steht bereits ein weiterer langer Block auf dem Gletscher auf meinem Programm. Das Skitraining während des Sommers wird oft von vielen Faktoren beeinflusst, das heisst die Nächte müssen klar sein, die Temperaturen müssen mitspielen und die Schneeverhältnisse sollten ebenfalls einigermassen passen. Das Wichtigste während dieser Zeit ist es also, dass ich sehr flexibel bin für allfällige Änderungen des Programms. Nur so kann man das Optimum herausholen. Nun freue ich mich aber schon wieder sehr auf den nächsten Skikurs in Saas Fee.

Neues Sommertraining & Swiss Ski Selektionen

Nun bin ich schon seit gut zwei Monaten fleissig am Trainieren. Ende Saison habe ich mich dazu entschlossen ein neues Sommertraining zu starten und einen neuen Weg einzuschlagen. Ich habe im Frühling die Chance erhalten meine Saisonvorbereitungen im sehr innovativen Trainingszentrum OYM in Cham zu absolvieren. Dank finanzieller Unterstützung meiner Sponsoren und der Intersport Academy konnte ich diese Chance nutzen. Es war eine super Entscheidung und das Training gefällt mir bisher sehr gut. Anfangs Mai hatte ich drei Testtage und nun werde ich Ende Juni weitere Tests machen, damit man den Fortschritt sehen kann. Mitte Juli werde ich dann erstmals wieder auf Schnee gehen. Die ersten Schneetage werden wir in Zermatt absolvieren.

Nach den Selektionen von Swiss Ski im Frühling, gab es eine etwas turbulente Zeit. Ich wurde von Swiss Ski wieder zurück ins C-Kader eingeteilt, bin aber gleichzeitig in die Weltcup Riesenslalomgruppe aufgestiegen. Für mich bleibt der Trainer und Servicemann der Gleiche. Neu sind wir vier Frauen in dieser Trainingsgruppe und werden somit super Voraussetzungen für das Training haben. Ich freue mich sehr auf diese Weltcupgruppe und auf das bevorstehende Skitraining.

März Rückblick

Im März stand mir eine besondere Aufgabe davor. Ich war ziemlich nervös schon einige Tage davor, konnte aber dank meiner Mentaltrainerin diese Herausforderung genial meistern. Es war das Heimweltcuprennen auf der Lenzerheide. Vor einigen Jahren verletzte ich mich auf dieser sehr anspruchsvollen Piste, sehr schwer. Leider konnte ich bisher diese Piste nie mehr rennmässig nach unten fahren. Also organsierte mein Trainer mir einen Trainingstag eine Woche vor dem Rennen. Dieser war wohl einer meiner schwierigsten Skitage meiner Karriere. Ich musste mich enorm überwinden und erlitt Panikattacken. Am Ende des Tages meisterte ich die Piste jedoch gut und ich fühlte mich bereit für das Rennen, immerhin bezwang ich die Piste problemlos. Das Weltcuprennen verlief dann nicht ganz nach Wunsch, ich bin gut gefahren habe aber zu viele Reserven eingebaut und verbremste meinen Lauf, sodass es für eine Qualifikation für den zweiten Lauf leider nicht reichte. Schnell habe ich daraus gelernt und einige Tage später stand schon das nächste Weltcuprennen in Are, Schweden statt. Dort war ich extrem aufgeladen und attackierte vom ersten Tor weg, leider schied ich im Mittelteil aus. Einen Tag später sind wir bereits weitergereist. Diesmal ging es nach Andorra an das Europacupfinal. Für mich persönlich stand noch einiges auf dem Spiel. Es gelang mir schlussendlich ein gutes Rennen, aber ich konnte nicht meine beste Leistung abrufen. Daraufhin war ich ziemlich enttäuscht. Trotzdem bin ich nun zufrieden mit dem 6. Rang in der Gesamtwertung im Europacup Riesenslalom. In der letzten Woche im März fanden noch die Schweizermeisterschaften in St. Moritz statt. Bei sehr frühlingshaften und schwierigen Bedingungen wurde ich im Riesenslalom 7.

Februar Rückblick

Der Februar bestand aus einem intensiven Rennblock vom Europacup im Osten. Wir sind zuerst nach Serbien geflogen und hatten dort richtig schlechtes Wetter erwischt. Weit weg von einem Dorf, ganz abgeschieden in einem riesigen Hotel, verbrachten wir zuerst einmal einige Tage im Hotelzimmer. Es stürmte und schneite 24 Stunden, drei Tage lang. Dann endlich kam das schöne Wetter und wir hatten ein einziges Europacup Rennen. Die Rennpiste war super präpariert und das Rennen war genial. Ich wurde gute 5. Am gleichen Tag noch ging es dann 8h Autofahrt nach Slowenien. Da hatten wir dann gleich ein Skitraining am darauffolgenden Tag und zwei Rennen die nächsten beiden Tage. Leider schlichen sich kleine Fehler ein und ich konnte kein Top Resultat herausfahren (8. und 11. Platz). Aufgrund meiner Weltcuppunkte am Kronplatz, stand ich jedoch schon für die kommenden Weltcup Rennen auf der Lenzerheide und in Are fest. Nach unserem Ostblock wurde somit fleissig trainiert und geschuftet für den Endspurt im März.

Januar Rückblick

Mein Januar startete mit einem weiteren Weltcuprennen in Slowenien. Leider wiederholte sich das Geschehen der drei vergangen Riesenslalom Weltcuprennen, als ich die Top 30 so knapp verpasste. Ich war wirklich enttäuscht, aber ich glaubte weiterhin an mich und konzentrierte mich auf die bevorstehenden Europacuprennen in Frankreich. Dort wurde ich starke 4. und 9. Daraufhin folgten zwei Nationale Meisterschaften in Italien, wobei ich die guten 2. und 4. Ränge einfuhr. Ein paar Tage später durfte ich am Weltcuprennen am Kronplatz starten. Ich erreichte den zweiten Lauf und wurde schlussendlich 24. Zudem erreichte ich den zweiten Lauf mit der höchsten Startnummer und stellte im zweiten Durchgang die 6. beste Laufzeit auf. Ein sehr intensiver und erfolgreicher Monat ging zu Ende.