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erfreulicher 11. Rang in Andalo (EC Rennen)

Nach einem sehr schwierigen Start in Norwegen konnte ich nun sehr zufriedenstellende Resultate in Italien erzielen. Ich bin Ende November für die ersten Europacuprennen nach Norwegen gereist, dort haben wir dann zuerst noch eine Woche lang trainiert. Anfangs hat es täglich geregnet und wir fanden eine nicht fahrbare Piste vor. Mein gutes Gefühl, dass ich aus der Schweiz mitgenommen habe, ging Tag für Tag verloren. Die Organisatoren mussten handeln, somit wurde die Piste in der Nacht vor dem Renntag mit einem Wasserschlauch bespritzt und durchnässt. Am nächsten Tag fanden wir eine Eisplatte vor. Das Eis war aber sehr speziell, da wir die Woche davor die Piste bei warmen Temperaturen salzen mussten. Mit dieser Konstellation des Schnees kam ich nicht wirklich zurecht und mir fehlte das Vertrauen anzugreifen... Nach den beiden Rennen reiste ich sehr traurig nach Hause, im Innersten weiss ich aber dass ich Skifahren nicht verlernt habe. Als ich zu Hause ankam, ging ich direkt trainieren. Ich arbeitete eine Woche hart an meinen technischen Fehlern und konnte so wieder das gute Gefühl finden.

Mit diesem wiedergefundenen Vertrauen reiste ich dann aber etwas ungewiss nach Alta Badia (2 Tage Training mit Swiss Ski). Die Trainings gingen super und ich fühlte mich wieder bereit für die nächsten EC Rennen in Andalo ITA. Am ersten Tag geling wir ein guter erster Lauf und ich schaffte mir eine top Ausgangslage für den zweiten Lauf, bei jenem mir jedoch ein grosser Fehler unterlief. Dies verhinderte ein sehr gutes Ergebnis, es war jedoch eine riesige Steigerung im Vergleich zum Norden zwei Wochen davor. Am zweiten Renntag konnte ich wirklich angreifen und mir gelangen zwei solide Läufe; Endresultat 11. Rang mit Startnummer 33. Ich war überglücklich, da es mir zeigt, dass ich noch Skifahren kann. Alles passt noch nicht und ich habe noch deutlich Luft nach oben, aber auf einem solchen Resultat kann ich aufbauen. Weiter geht’s!!!

es geht bald los...

Schon seit längerer Zeit habe ich nichts mehr geschrieben. Ich hatte leider ein Problem mit der Homepage, welches nun wieder behoben werden konnte.

 

Ich habe eine sehr intensive Trainingszeit hinter mir, welche sich nun bald dem Ende zuneigt. Im Monat August und September war ich für knapp fünf Wochen in Neuseeland und Australien im Trainingslager. Ich bin dort täglich skigefahren und habe zum Schluss sogar noch einige Rennen bestritten. Dies war sehr speziell für mich, da es die ersten Rennen seit meiner schweren Verletzung im Januar 2018 waren. Ich war ziemlich nervös und musste mich langsam herantasten, es war jedoch ein unglaublich gutes Gefühl endlich wieder in den Startlöchern zu stehen. Diese zusätzliche Trainingsreise musste ich selbst finanzieren, da Swiss Ski mich finanziell nicht dabei unterstützt hat. Dies was somit nur möglich durch meine Sponsoren, welchen ich unglaublich dankbar bin und in dieser Saison mein Können gerne beweisen würde.

Als ich aus Neuseeland zurückkehrte folgte zuerst eine Skipause, in welcher ich nochmals einen harten Konditionsblock absolvierte. Ende September gingen dann wieder die Skitrainings mit Swiss Ski auf dem Gletscher in Saas Fee und auf der Diavolezza weiter.

Ich konnte viele gute Trainingstage sammeln und freue mich nun riesig auf die bald startende Saison. In ein paar Tagen geht es ab in den Norden, genau gesagt nach Trysil in Norwegen. Dort werden die ersten Europacup Riesenslalom Rennen stattfinden. Ich kann es kaum erwarten dort am Start zu stehen und hoffentlich meine beste Leistung abrufen zu können.

Also dann bitte Daumen drücken ;)

Das Sommertraining hat begonnen...

Ich habe eine sehr abwechslungsreiche und spannende Zeit hinter mir. Nach den letzten Skitrainings Anfangs Mai habe ich mir lange überlegt wie ich die dreiwöchige Trainingspause gestalten könnte. Ich wollte einmal etwas anderes machen und neue Erfahrungen sammeln. Schlussendlich erhielt ich die Möglichkeit in einem Sportstall mit Pferden zu arbeiten. Beinahe zwei Wochen war ich dort und arbeitete von früh morgens bis abends – eine Belastung, die ich nicht gewohnt bin. Es war ziemlich anstrengend, aber unglaublich spannend und herausfordernd. Die Arbeit mit diesen sensiblen und so starken Tieren war für mich sehr lehrreich. Nach dieser tollen Zeit ging ich mit meiner Familie noch ein paar Tage nach Mallorca.

Nun bin ich wieder zu Hause und der harte Trainingsalltag hat begonnen. Ich werde nun noch eine Woche zu Hause trainieren, bevor das Sommertraining mit dem Team in Magglingen startet. Es stehen also zwei harte Monate auf dem Programm, bis wir Ende Juli wieder das Skitraining aufnehmen werden.

Back to the team...

Die letzten paar Wochen waren sehr abwechslungsreich und spannend. Ich war sehr viel am Skifahren, sei es am freifahren oder trainieren. Bei mir zu Hause ist zwischenzeitlich auch einige Male noch der Winter zurückgekehrt und ich konnte den frischen Pulverschnee genießen. Dies war unglaublich toll, da ich sehr gerne abseits den Pisten fahre. Den ganzen März habe ich zu Hause privat trainiert. Dies habe ich vor allem der Schweizer Sporthilfe und Franke zu verdanken. Ich fühle mich sehr gut und bin absolut schmerzfrei, sei es im Konditionstraining sowie auch im Skitraining. Deshalb konnte ich ab dem 1. April endlich zu meiner Mannschaft (B-Kader Europacup Team) zurückkehren. Dies war ein sehr grosser und aufregender Schritt. Das erste gemeinsame Ski Camp war etwas schwierig, da es wieder eine Umstellung war zu einer grossen Gruppe dazuzugehören. Nun habe ich jedoch schon gut sieben Tage mit dem B-Kader trainiert und fühle mich dabei super.

Es steht mir noch ein sehr intensiver April bevor. Ich werde noch bis Anfangs Mai viele Schneetrainings absolvieren und die guten Verhältnisse ausnützen, um ein paar verlorene Skitage nachzuholen.

Endlich wieder am Skifahren!!!

Wie sehr habe ich dieses Gefühl auch vermisst?! Endlich bin ich wieder am Skifahren - komplett schmerzfrei. Vor rund einer Woche hatte ich einen sehr wichtigen Arzttermin. Dieser entschied, ob ich nun wieder zurück auf den Schnee darf oder eben nicht. Erfreulicherweise ist der gesamte Unterschenkel sehr gut verheilt. Zudem hatte ich auch noch Krafttests, welche für das "Okay" seitens des Physiotherapeuten und Konditionstrainer entscheidend waren. Schließlich waren alle sehr zufrieden mit dem Heilungsverlauf und ich durfte am 21.02.2019 das erste Mal wieder ohne Metall Skifahren. Nun bin ich bereits wieder mit meinem Skitrainer auf der Lenzerheide im Trainingscamp. Wir werden auf jeden Fall die nächsten Tage an meiner Technik feilen. Das wichtigste ist, dass ich jetzt wieder das volle Vertrauen finden kann und ich Schritt für Schritt kleine Fortschritte mache. Ich freue mich riesig auf das diesjährige Frühlingstraining.